Jun 122011
 

Bruce H Lipton did it again – and this time with lots of humour thanks to co-author Steve Bhaerman. Lipton takes the intertwining of science and spirit from his first book, The Biology of Belief, one step further.

You experience what you think/believe. Our “stories” subconsciously determine what we think/believe. For the society as a whole there is an “official” truth provider that determines what are the stories. The “official” truth provider is the one who can provide the best answers to three perennial questions:
1. How did we get here?
2. Why we are here?
3. Now that we’re here, how do we make the best of it?
“Official” truth providers have changed over time basing their truths on a combination of the spiritual and material realms. Observing the changing truth providers in human history we observe an oscillation that nowadays move back from the material realm towards the spiritual realms.
Lipton envisions that we move from the material “Neo-Darwinism” towards a new balanced “Holism” – with the outcome of the Human Genome Project being a key point in the shift towards the balance point.
Lipton proclaims four major “myth-perceptions” from the Neo-Darwinism and outlines how these are perceived based a new “Holism” paradigm.
However we did not just come full circle where we started – meaning Animism. Humanity has progressed and becomes a new higher-level organism made out of humans.
Whether you have a more religious/spiritual or scientific/material background, Lipton lays out a “belief system”, an interpretation of history and a prediction of the future that you might resist to consume. The humour spread out through the whole book helps you to digest – presumably thanks to co-author Steve Bhaerman.
I for myself can full-heartedly recommend to read it. Just imagine!

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Aug 052008
 

Der Spiegel Artikel Gen-Forschung: Bruch des bösen Zaubers geht auf derzeitige Studien aus dem jungen Forschungszweig der Epigenetik ein. Es wird mehr und mehr deutlich, daß Körper und Geist sich beidseitig beeinflussen. Gemachte Erfahrungen scheinen dabei nicht nur die Methylierung von Genen und damit verbundene phyische Veränderungen in dem Lebewesen selbst zu beeinflussen, sondern auch entsprechende Veränderungen zu vererben. Es scheint, daß in diesem neuen Jahrhundert der Darwinismus durch die Evolutionstheorie von Jean-Baptiste de Lamarck (die er vierzig Jahre vor Darwin definiert hatte!) überholt wird.

Jul 272008
 

Subtitle: How genomics & Other forces are changing your life, work health & wealth.

The book was published in 2001 when the human genome was just about to be decoded.  It is primarily about life sciences and the dramatic change the author predicts it will have for individuals, nations and companies. It is written in a provocative style to make the reader uneasy and surge for further information.

In the author words: “My objective is not to teach you everything you need to know about technology rather, to start a debate. I hope this will feel like a Chinese meal and leave you hungry to read more …”

It is a quick, provocative read – more like a snack than a full meal

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Oct 302007
 

Die klare Nachricht des Buches ist: wer wir sind ist nur zu einem Teil durch unsere Gene bestimmt. Zu einem großen Teil ist das beeinflußt durch die Umgebung unserer Zellen. Zum einen die Umgebung außerhalb unseres Körpers, wie sie in der Kindheit durch die Eltern vorgegeben wird und später durch unsere eigenen Entscheidungen. Zum anderen aber auch die Umgebung in unserem Körper, wo Körperzellen durch Botenstoffe und Hormone beeinflußt werden, die wiederum durch unser Denken und Handeln beeinflußt sind.

Bruce Lipton schreibt in einem ungewöhnlichen und sehr authentischem Stil. Er verbindet eine populärwissenschaftliche Beschreibung der neuesten Entwicklung in der Zellbiologie und Epigenetik mit Parallelen und Bezüge zur Quantentheorie, mit physikalischen und metaphysischen Schlussfolgerungen und autobiographischen Elementen.

Das Buch räumt mit dem Primat des Darwinistischen Prinzips “The survival of the fittest” in der Evolutionstheorie auf. Stattdessen beruft sich der Autor auf Jean-Baptiste de Lamarck, der vierzig Jahre vor Darwin die erste zusammenhängende Evolutionstheorie definiert hatte. Darin wurde die Evolution durch zwei treibende Kräfte vorangetrieben. Die eine Kraft (Le pouvoir de la vie) lässt Organismen von simple in komplexere Formen entwickeln. Die andere Kraft ist die Adaption eines Organismus an seine Umgebung.

Er führt in die Zellbiologie und Epigenetik soweit ein, um die These zu widerlegen, dass Vererbung ausschließlich über die Gene (DNA) stattfindet. Vielmehr stellen diese nur eine Blaupause dar und können verschiedentlich “ausgelesen” (Transkription) werden. Dies hängt von den umschließenden Proteinen ab, welche wiederum von Signalen aus der Umwelt bestimmt werden: “It’s the environment, stupid.”

Damit kann sich die Entwicklung des Organismus an die Umgebung anpassen. Auch die Entwicklung zu höherer Ordnung ist nach Lipton nichts anderes als das Erfolgsrezept möglichst viel Information aus der Umgebung zu erhalten, was wiederum die Möglichkeiten der Anpassung steigert. Insofern sind Organismen höherer Ordnungen Kooperationen von spezialisierten Zellen, die in Kombination mehr Informationen verarbeiten können.

Letztlich ist das Erfolgsrezept der Evolution also nicht Konkurrenz, sondern Kooperation.

Die deutsche Übersetzung lässt sich gut lesen – allerdings bevorzuge ich, englische Titel im Original zu lesen.

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