Nov 072007
 

Während derzeit heftig über ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen für den Klimaschutz diskutiert wird (siehe SPD Parteitag), findet kaum eine Thematisierung des Beitrags der Landwirtschaft zum Klimawandel statt.

Nun macht eine Veröffentlichung des World Wide Fund For Nature (WWF) darauf aufmerksam. So sagt Tanja Dräger de Teran, Agrarreferentin beim WWF Deutschland: “Die Agrarindustrie heizt das Klima in etwa der gleichen Größenordnung an wie der Transportsektor”.

Die Emissionen einer Milchkuh entsprechen nach einer Umrechnung in CO2 einer Fahrleistung von 18.000 km eines PKW mit einem CO2-Ausstoß von 130g/km.

“Wenn der Verbrauch um 1 kg Rind- und Kalbfleisch pro Kopf der Bevölkerung sinken würde, ..” entspräche dies einer Reduktion von “… knapp 1,5 Prozent der gegenwärtig durch die Landwirtschaft verursachten Emissionen”. “Ein ähnlicher Effekt könnte erreicht werden, wenn man … sogar 7 Milliarden Autokilometer verzichten könnte.”

Ich habe vor einiger Zeit meine Ernährung aus gesundheitlichen Gründen signifikant umgestellt: ich trinke Soja- statt Kuhmilch, esse nur noch geringe Mengen an sonstigen Milchprodukten und habe meinen Fleischkonsum weit mehr als halbiert. Insofern leiste ich schon heute einen signifikanten Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen.

Mein Motto also: “Weg von der Milch” und nicht “Runter vom Gas”.

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